QR-Code in drei Schritten ins PDF
Ziehen Sie Ihr PDF in das Feld oben oder tippen Sie darauf, um eine Datei zu wählen. Wer erst ausprobieren will, nimmt die Musterrechnung über „Beispiel laden“. Die erste Seite erscheint rechts in der Vorschau, der Code liegt bereits als gestrichelter Kasten darauf.
Im zweiten Schritt legen Sie fest, was im Code stehen soll. Zur Wahl stehen ein Girocode für Überweisungen, ein Link, ein freier Text oder eine Kontaktkarte (vCard). Fehler wie eine falsche IBAN oder ein Betrag mit drei Nachkommastellen meldet das Werkzeug sofort.
Im dritten Schritt bestimmen Sie Ecke, Abstand und Größe in Millimetern. Sie können den Kasten in der Vorschau auch mit der Maus oder dem Finger verschieben. Mit der Tastatur geht es ebenfalls: Kasten anwählen und Pfeiltasten drücken, ein Schritt ist ein Millimeter. Ein Klick auf „Code ins PDF einfügen“ erzeugt die neue Datei. Danach liest das Werkzeug den Code aus dem fertigen PDF zurück und vergleicht ihn Zeichen für Zeichen mit Ihrer Eingabe.
Girocode auf die Rechnung setzen
Der Girocode ist ein QR-Code mit Überweisungsdaten nach der Richtlinie EPC069-12 des European Payments Council. Die Banking-App liest Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck aus und füllt die Überweisung vor. Ihr Kunde muss nur noch bestätigen. Das spart Tippfehler und Sie bekommen Ihr Geld mit dem richtigen Verwendungszweck.
Wenn Sie nur den Code als Bild brauchen, erstellen Sie ihn im Girocode-Generator. Dieses Werkzeug geht einen Schritt weiter und setzt ihn direkt in Ihre fertige Rechnung, ohne Umweg über ein Bildbearbeitungsprogramm. Die Nutzdaten entstehen mit demselben geprüften Baustein wie in unserem Werkzeug Mahnung erstellen: Version 002, Zeichensatz UTF-8, Betrag zwischen 0,01 € und 999.999.999,99 €. Für Barcodes anderer Art eignet sich der Barcode- und QR-Generator, für viele Codes aus einer Tabelle QR-Codes aus Excel.
Wie groß muss der Code sein?
Ein QR-Code besteht aus kleinen Quadraten, den Modulen. Je mehr Inhalt, desto mehr Module, und desto kleiner wird jedes einzelne bei gleicher Kantenlänge. Für den Druck empfehlen wir eine Modulbreite ab 0,4 mm. Darunter wird das Lesen mit älteren Handykameras oder auf Recyclingpapier unsicher. Unterschreitet Ihr Code diesen Wert, zeigt der Prüfbericht eine Warnung samt der nötigen Mindestgröße. Speichern können Sie trotzdem.
Ein Rechenbeispiel mit der Musterrechnung: Der Girocode für Max Mustermann über 12,50 € mit dem Verwendungszweck „Rechnung 2026-117“ hat 80 Zeichen. Daraus wird ein QR-Code der Version 5 mit 37 × 37 Modulen. Dazu kommt rundum eine Ruhezone von 4 Modulen, zusammen 45 Module. Bei 25 mm Kantenlänge ist ein Modul 25 ÷ 45 = 0,56 mm breit. Bei 15 mm wären es nur 0,33 mm, das Werkzeug empfiehlt dann mindestens 18 mm.
Auch die Lage rechnet das Werkzeug genau. PDF-Programme messen in Punkt, ein Punkt ist 1/72 Zoll, also rund 0,353 mm. Der Ursprung liegt unten links. Auf einer A4-Seite (210 × 297 mm) mit einem 25-mm-Code unten rechts und 15 mm Abstand liegt die linke untere Ecke des Codes bei 170 mm von links und 15 mm von unten. Das sind 481,89 pt und 42,52 pt.
Ruhezone und Hintergrund
Um jeden QR-Code gehört ein heller Rand von 4 Modulen. So steht es in der Norm ISO/IEC 18004. Ohne diesen Rand findet die Kamera die drei Suchmuster in den Ecken schlecht, besonders wenn daneben Text oder Linien stehen. Das Werkzeug zählt die Ruhezone zur angegebenen Größe und legt standardmäßig ein weißes Feld darunter. Schalten Sie den weißen Hintergrund nur ab, wenn die Stelle im PDF ohnehin leer und hell ist.
Achten Sie auch auf den Kontrast. Schwarz auf Weiß liest jede App. Auf farbigem Briefpapier oder über einem Wasserzeichen hilft das weiße Feld. Die Beschriftung unter dem Code, etwa „Mit Banking-App scannen“, steht außerhalb der Ruhezone und stört nicht.
Gedrehte und beschnittene Seiten
Manche PDFs sind trickreicher, als sie aussehen. Eine Seite im Querformat ist oft eine hochkant angelegte Seite mit dem Vermerk „um 90° drehen“. Andere Dateien haben einen Beschnittrand, der im Programm nicht sichtbar ist. Das Werkzeug liest beides aus. Die Abstände gelten ab dem sichtbaren Rand (der CropBox) und die Ecke so, wie Sie die Seite am Bildschirm sehen. „Unten rechts“ heißt also auch auf einer gedrehten Seite unten rechts, und der Code steht aufrecht.
Der QR-Code wird als Vektorgrafik eingesetzt, nicht als Bild. Er bleibt in jeder Vergrößerung scharf und macht die Datei kaum größer. Auf vielen Seiten zugleich verwendet das PDF ein und dasselbe Grafikobjekt. Ein Dokument mit 300 Seiten ist so in wenigen Sekunden fertig.
Typische Fehler und Grenzen
Verschlüsselte PDFs kann das Werkzeug nicht bearbeiten. Das gilt für Dateien mit Öffnungspasswort und für Dateien, bei denen nur das Ändern gesperrt ist. Entfernen Sie den Schutz vorher, wenn Sie dazu berechtigt sind. Signierte PDFs lassen sich bearbeiten, die Signatur ist danach aber ungültig. Formularfelder, Lesezeichen und Metadaten bleiben erhalten. Bei einer E-Rechnung im Format ZUGFeRD oder Factur-X ändert sich die eingebettete XML-Datei nicht. Die PDF/A-Konformität kann aber verloren gehen. Prüfen Sie die Datei danach, zum Beispiel mit PDF in PDF/A umwandeln. Die Schrift der Beschriftung kann lateinische, griechische und kyrillische Buchstaben darstellen. Emoji werden gemeldet und im PDF weggelassen.