Viele QR-Codes in drei Schritten
Laden Sie Ihre Liste als Excel- oder CSV-Datei, oder markieren Sie die Zellen in Excel, kopieren Sie sie und fügen Sie sie in das Feld ein. Wählen Sie dann, was in die Codes soll: ein Link oder Text, ein Kontakt oder ein WLAN-Zugang. Das Werkzeug ordnet die Spalten anhand der Überschriften selbst zu. Sie können jede Zuordnung ändern. Zum Schluss laden Sie ein ZIP mit einzelnen Bilddateien oder einen PDF-Bogen zum Drucken herunter.
Die Vorschau zeigt die ersten zwölf Codes, darunter einen kurzen Bericht. Zu lange Inhalte, doppelte Inhalte und doppelte Dateinamen werden dort gemeldet, bevor Sie etwas herunterladen.
Liste vorbereiten
Am einfachsten ist eine Tabelle mit Überschriften in der ersten Zeile. Für Links genügen zwei Spalten, „Name“ und „URL“. Der Name wird zum Dateinamen, aus der Zeile „flyer“ mit einem Link wird also flyer.png. Eine dritte Spalte „Beschriftung“ druckt auf dem Etikettenbogen einen Text neben oder unter den Code. Ohne diese Spalte steht dort der Dateiname.
Für Kontakte erkennt das Werkzeug die Spalten Vorname, Nachname, Firma, Position, Telefon, Mobil, E-Mail, Website, Straße, PLZ und Ort. Daraus entsteht je Zeile eine vCard nach Version 3.0 (RFC 2426) in UTF-8. Umlaute wie in „Jürgen Groß“ bleiben erhalten. Für WLAN-Codes brauchen Sie die Spalten SSID und Passwort, optional die Verschlüsselung. Fehlt sie, wird WPA angenommen. Diese Angabe nutzen Handys auch für WPA2 und für Router im WPA2/WPA3-Mischbetrieb. Ein reines WPA3-Netz sieht das WLAN-Schema nicht vor; ob ein Handy damit verbindet, hängt vom Gerät ab, testen Sie dann einen Code vorher. Passwort und Netzwerkname gehen Zeichen für Zeichen in den Code, auch Anführungszeichen und Leerzeichen am Anfang oder Ende. Ein einzelnes WLAN erstellen Sie bequemer mit dem WLAN-QR-Code.
Zellen mit Zeilenumbruch, etwa eine Anschrift über zwei Zeilen, bleiben mehrzeilig. Beim Einfügen aus Excel erkennt das Werkzeug die Spalten am Tabulator, bei CSV-Text am Semikolon. Fügen Sie nur eine Spalte ein, ist jede Zeile ein eigener Code, auch wenn ein Komma darin steht. CSV-Dateien liest es nach RFC 4180, also mit Feldern in Anführungszeichen.
Gleiche Dateinamen werden automatisch durchnummeriert: Steht „x“ zweimal in der Liste, heißen die Dateien x.png und x_2.png. Zeichen, die in Dateinamen verboten sind, etwa Schrägstriche aus Links, werden durch Bindestriche ersetzt.
Wie viel in einen Code passt
Ein QR-Code hat 40 Größenstufen (Versionen). Die größte fasst laut ISO/IEC 18004:2015 im Byte-Modus 2.953 Bytes bei Fehlerkorrektur L, 2.331 bei M, 1.663 bei Q und 1.273 bei H. Ein Umlaut belegt in UTF-8 zwei Bytes. Ein Inhalt mit 3.000 Bytes passt also bei keiner Stufe, bei H ist schon nach 1.273 Bytes Schluss. Solche Zeilen meldet das Werkzeug als „passt nicht“ und lässt sie weg.
Praktisch sollten Codes deutlich kleiner bleiben. Je mehr Daten, desto feiner die Punkte und desto schwerer der Scan. Ein Link mit 40 Zeichen ergibt einen übersichtlichen Code; eine vCard mit Adresse ist schon deutlich dichter. Die Fehlerkorrektur M ist für Papier ein guter Standard. H lohnt sich für Aufkleber im Freien, die verschmutzen können.
Etiketten drucken oder Dateien weitergeben
Das ZIP enthält je Zeile eine PNG-Datei mit 300 dpi in der gewählten Druckgröße, auf Wunsch zusätzlich als SVG. SVG ist eine Vektorgrafik und bleibt in jeder Größe scharf, gut für Druckereien und Grafikprogramme. Eine Datei inhalt.csv im ZIP listet auf, welcher Inhalt in welcher Datei steckt.
Für den Etikettenbogen wählen Sie Ihr Produkt. Die Maße stammen aus den Vorlagen der Hersteller und sind dieselben wie bei Etiketten drucken. Ein Beispiel: 65 Codes auf Avery L7160 mit 21 Etiketten je Bogen ergeben 4 Seiten, drei volle und eine mit 2 Etiketten. Haben Sie einen angebrochenen Bogen, geben Sie das erste freie Etikett an. Ohne Etikettenpapier nehmen Sie „freies Raster“ auf normalem A4-Papier mit gestrichelten Schnittlinien. Drucken Sie immer in tatsächlicher Größe (100 %), nicht „an Seite anpassen“, sonst verschiebt sich alles.
Welche Größe beim Drucken
Als Faustregel gilt: Der Code sollte etwa ein Zehntel der Leseentfernung messen. Ein Code mit 30 mm Kantenlänge lässt sich aus rund 30 cm gut scannen, für ein Plakat in 3 m Abstand brauchen Sie 30 cm. Das Werkzeug zeigt den Wert bei der Größe an. Genauer rechnet der QR-Code-Größenrechner, der auch die Datenmenge berücksichtigt. Testen Sie vor einem großen Druckauftrag einen Probeausdruck mit zwei, drei Handys.
Statisch statt Weiterleitung: warum diese Codes nicht ablaufen
Viele Online-Generatoren schreiben nicht Ihren Link in den Code, sondern einen eigenen Kurzlink, der weiterleitet. Läuft das Abo aus, führt der gedruckte Code ins Leere. Hier steht der Inhalt direkt im Code. Es gibt keinen Zwischenserver, kein Konto und keine Zählung der Scans. Wer Scans zählen will, hängt an den Link einen eigenen Kampagnen-Parameter an und liest ihn in der eigenen Webstatistik aus.
Grenzen
Excel-Dateien im alten Format .xls und Numbers-Dateien kann der Browser nicht lesen; speichern Sie diese als .xlsx oder .csv. Gelesen wird das erste Tabellenblatt. Die Beschriftung auf dem Bogen nutzt die PDF-Standardschrift Helvetica, die westeuropäische Zeichen kennt; seltene Zeichen erscheinen dort als Fragezeichen, im Code selbst bleiben sie korrekt.