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QR & Codes

Eintrittskarten mit QR-Code erstellen und am Einlass prüfen

Erstellt nummerierte Eintrittskarten mit QR-Code mit Echtheitsprüfung (HMAC-Signatur) als Druck-PDF und prüft sie am Einlass mit der Handykamera, ohne Konto, ohne Server und ohne Gebühren.

Von Marvin Mörsberger Zuletzt geprüft: 08.10.2026 Grundlage: RFC 2104: HMAC, Keyed-Hashing for Message Authentication (1997) Läuft in Ihrem Browser, ohne Upload

  1. Angaben
  2. Karten-PDF
  3. Prüfdatei sichern
  4. Einlass

1. Angaben zur Veranstaltung

Das Beispiel ist vorbelegt. Ändern Sie einfach die Felder.

Art
Bogen
Weitere Karten nachdrucken (vorhandene Prüfdatei laden)

Mit der Prüfdatei einer früheren Auflage drucken Sie weitere Karten derselben Veranstaltung, auch auf einem anderen Gerät. Die Nummern laufen weiter. Danach erhalten Sie eine neue Prüfdatei, die alle Nummern von der ersten Auflage bis zum Nachdruck abdeckt. Am Einlass nur noch diese neue Datei verwenden.

Prüfdatei (.json) wählenDie Datei bleibt auf Ihrem Gerät.

2. Vorschau der ersten Karte

200 Karten, Nummern 001 bis 200, 25 Seiten A4 mit Schnittmarken.

Eintrittskarte · Stehplatz
Herbstfest des TSV Sarstedt
07.11.2026, 19:00 Uhr
Bürgerhaus, Hauptstraße 5
Preis: 12,00 €
Einlass ab 18:30 Uhr. Bitte die Karte bis zum Ende aufbewahren.
Nr. 001

Eintrittskarten in vier Schritten

Tragen Sie oben Veranstaltung, Datum, Uhrzeit und Ort ein. Kategorie, Preis und ein kurzer Hinweis wie „Einlass ab 18:30 Uhr“ sind freiwillig. Legen Sie die Anzahl und die erste Nummer fest und wählen Sie den Bogen. Die Vorschau zeigt sofort die erste Karte mit ihrem echten QR-Code.

Ein Klick auf „Karten-PDF erstellen“ lädt das Druck-PDF herunter. Danach erscheint der wichtigste Knopf: „Prüfdatei herunterladen“. Diese kleine JSON-Datei enthält den geheimen Schlüssel Ihrer Veranstaltung. Ohne sie kann niemand die Karten prüfen, auch wir nicht. Speichern Sie die Datei an zwei Orten, zum Beispiel auf dem Rechner und als Anhang in einer E-Mail an sich selbst.

Am Abend der Veranstaltung öffnen Sie diese Seite auf dem Handy, wechseln oben zu „Einlass prüfen“ und laden die Prüfdatei. Dann starten Sie die Kamera und halten jede Karte kurz davor.

Ein Rechenbeispiel: 200 Karten im Bogen „8 je A4“ ergeben 25 Seiten, die Nummern laufen von 001 bis 200. Im Bogen „4 je A4“ sind es 50 Seiten mit größeren Karten. Reicht die höchste Nummer bis 1.000 oder darüber, sind alle Nummern der Auflage vierstellig, zum Beispiel 0998, 0999, 1000.

Wie die Echtheitsprüfung funktioniert

Jeder QR-Code enthält vier Teile, zum Beispiel MT1|K7QW2MZA|017|RS3T2P2IQW: eine Formatkennung, die zufällige Kennung der Veranstaltung, die Kartennummer und eine Signatur aus zehn Zeichen. Die Signatur entsteht aus Kennung und Nummer mit dem Verfahren HMAC-SHA-256 nach RFC 2104 und dem geheimen Schlüssel aus der Prüfdatei. Der Schlüssel ist 256 Bit lang und wird in Ihrem Browser mit dem kryptografisch sicheren Zufallsgenerator des Browsers (Web Crypto) erzeugt.

Wer eine Karte mit Nummer 017 in der Hand hat, sieht zwar den Aufbau. Ändert er die Nummer auf 018, passt die Signatur nicht mehr, und der Einlass zeigt „Ungültig“. Die richtige Signatur für 018 lässt sich ohne den Schlüssel nur raten. Zehn Zeichen im Base32-Alphabet (RFC 4648) sind 50 Bit, ein Treffer gelingt also mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu rund 1,1 Billiarden.

Eine Kopie derselben Karte ist dagegen technisch gleich. Deshalb führt der Einlass eine Liste: Die erste Karte mit Nummer 017 kommt hinein, jede weitere bekommt „bereits eingelöst um 19:42 Uhr“ angezeigt. Wer zuerst kommt, ist drin; kommt die Kopie vor dem Original, wird das Original abgewiesen. Karten einer anderen Veranstaltung erkennt die Prüfung an der Kennung und meldet „gehört nicht zu dieser Veranstaltung“.

Einlass am Handy prüfen

Die Einlass-Ansicht erreichen Sie auch direkt über /eintrittskarten-erstellen/#einlass. Sie zeigt groß und farbig das Ergebnis: grün für gültig, orange für schon eingelöst, rot für ungültig. Auf Geräten mit Vibration gibt es zusätzlich einen kurzen Impuls. Oben zählt das Werkzeug mit, wie viele Karten schon eingelöst sind.

Chrome auf Android, macOS und ChromeOS liest den Code mit der eingebauten Barcode-Erkennung, andere Browser wie Safari auf dem iPhone und Firefox mit der Bibliothek jsQR, die als Datei auf dieser Website liegt. Die Einlass-Ansicht lädt jsQR schon beim Öffnen. Öffnen Sie die Ansicht deshalb vor der Veranstaltung mit Internet und lassen Sie die Seite geöffnet; dann klappt die Prüfung auch, wenn der Empfang in der Halle wegfällt. Neu laden ohne Internet geht nicht. Klappt die Kamera nicht, tippen Sie den Inhalt von Hand ein oder schließen einen Handscanner an, der wie eine Tastatur arbeitet. Nach der Veranstaltung laden Sie die Einlass-Liste als CSV herunter und öffnen sie in Excel.

Eine Grenze sollten Sie kennen: Jedes Gerät führt seine eigene Liste. Prüfen zwei Personen an zwei Eingängen, weiß das eine Handy nicht, was das andere schon eingelassen hat. Eine kopierte Karte könnte dann an jedem Eingang einmal durchgehen. Für kleine und mittlere Feste reicht meist ein Einlass mit einem Gerät.

Drucken und schneiden

Drucken Sie das PDF in Originalgröße („100 %“ oder „Tatsächliche Größe“), nicht „An Seite anpassen“. Sonst verschieben sich die Schnittmarken am Rand. Die Marken zeigen die Schnittkanten, Sie schneiden mit Lineal und Cutter oder mit einem Hebelschneider von Marke zu Marke. Normales Papier mit 80 g/m² genügt, Karton ab 160 g/m² wirkt wertiger.

Beim Bogen „Mit Abriss“ hat jede Karte rechts einen Kontrollabschnitt mit Nummer, durch eine gestrichelte Linie getrennt. Den Abschnitt können Sie beim Einlass abreißen und als zweite Zählung sammeln. Wie groß ein QR-Code mindestens sein sollte, hängt vom Leseabstand ab. Unser Rechner zur QR-Code-Größe hilft bei eigenen Entwürfen. Auf den Karten hier sind die Codes 40 mm groß, im Bogen „4 je A4“ sogar 52 mm, das lesen auch ältere Handykameras sicher.

Gutscheine mit Code

Stellen Sie oben „Gutschein mit Code“ ein, wird aus dem Preis ein Wert und aus der Eintrittskarte ein Gutschein. Der Kern bleibt gleich: Jeder Gutschein hat eine Nummer und eine Signatur und lässt sich einmal einlösen. Das passt für Verzehrgutscheine beim Vereinsfest, für Freigetränke oder für ein Kuchenbuffet. Für Ausweise, die dauerhaft gelten, eignet sich der Mitgliedsausweis besser. Tischkarten für die Feier erstellen Sie mit den Tischkarten.

Typische Fehler

Der häufigste Fehler ist eine verlorene Prüfdatei. Ohne sie kann niemand mehr feststellen, welche Karten echt sind. Laden Sie sie gleich nach dem PDF herunter und testen Sie den Einlass vorher mit einer Probekarte. Der zweite Fehler: für eine Veranstaltung zweimal neu erstellen. Dann gibt es zwei Schlüssel, und die Karten der ersten Auflage gelten mit der zweiten Prüfdatei nicht. Für mehr Karten nutzen Sie deshalb „Weitere Karten nachdrucken“ mit der vorhandenen Prüfdatei. Maßgeblich ist der Nummernbereich in dieser Datei, nicht der Speicher des Browsers: Der Nachdruck klappt auch an einem anderen Rechner, und die neue Prüfdatei umfasst erste Auflage und Nachdruck. Verwenden Sie am Einlass nur noch die neue Datei. Setzen Sie die erste Nummer nicht auf schon vergebene Nummern zurück, sonst entstehen exakte Doppel; das Werkzeug warnt dann. Drittens: Ein Code auf glänzendem Papier spiegelt unter Hallenlicht. Halten Sie die Karte leicht schräg oder drucken Sie auf mattes Papier.

Grenzen und Datenschutz

Das Werkzeug läuft vollständig in Ihrem Browser. Angaben, Logo, Schlüssel und Einlass-Liste werden nicht hochgeladen. Die Einlass-Liste liegt im Speicher des Browsers (IndexedDB), dort auch eine Kopie der Prüfdatei mit dem Schlüssel. Löschen Sie die Websitedaten oder nutzen Sie ein privates Fenster, ist die Liste weg und damit auch die Erkennung schon eingelöster Karten; die Karten selbst bleiben gültig, Sie können die Prüfdatei einfach neu laden. Schriftzeichen, die die PDF-Schrift nicht kennt (Emojis, viele nicht-lateinische Zeichen), druckt das PDF als „?“. Das Werkzeug zeigt vorher an, welche Zeichen betroffen sind. Einen Ticketverkauf mit Bezahlung, Sitzplan oder personalisierten Karten bietet das Werkzeug nicht.

Häufige Fragen

Kann jemand eine Eintrittskarte kopieren?

Eine Kopie geht genau einmal durch, wenn nur ein Gerät prüft: Wer zuerst kommt, ist drin, beim zweiten Scan meldet der Einlass „bereits eingelöst“ mit Uhrzeit. Prüfen mehrere Geräte oder wird die Liste gelöscht, kann eine Kopie öfter durchgehen. Eine Karte mit einer anderen Nummer lässt sich ohne die Prüfdatei nicht herstellen, weil die Signatur dann nicht passt.

Brauche ich am Einlass Internet?

Nur zum Öffnen. Rufen Sie die Einlass-Ansicht mit Internet auf und laden Sie die Prüfdatei; die Seite lädt dabei auch den Kamera-Scanner. Danach prüft sie ohne Internet, solange die Seite geöffnet bleibt. Ohne Internet neu laden geht nicht, weil die Seite nicht offline gespeichert wird. Die Liste der eingelösten Karten bleibt auf dem Gerät erhalten.

Wie viele Eintrittskarten kann ich auf einmal erstellen?

Bis zu 2.000 Karten in einem Durchgang. Mit der Prüfdatei können Sie später weitere Karten derselben Veranstaltung nachdrucken, auch an einem anderen Gerät. Die Nummern laufen weiter, und Sie erhalten eine neue Prüfdatei, die alle Nummern abdeckt.

Kann ich die Karten per E-Mail verschicken?

Ja. Das PDF lässt sich teilen, der Einlass liest den QR-Code auch vom Handybildschirm. Schicken Sie jeder Person nur ihre eigene Seite oder Karte, denn jede Karte gilt nur einmal.

Kann ich über das Werkzeug Karten verkaufen?

Nein, bewusst nicht. Es gibt keinen Verkauf, keine Bezahlung und kein Kundenkonto. Sie drucken die Karten und geben sie auf Ihrem Weg aus, etwa an der Vorverkaufsstelle im Verein.

Quellen

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