Gutschein in drei Schritten
- Inhalt eintragen: Anlass, Betrag oder Leistung, für wen und von wem. Ein kurzer persönlicher Text passt auf jedes Format. Darunter wählen Sie die Gültigkeit.
- Anzahl und Codes festlegen: Ein einzelner Geschenkgutschein braucht nur die Anzahl 1. Für eine Serie geben Sie die Anzahl an oder fügen eine Namensliste ein. Jeder Gutschein erhält eine eigene Nummer.
- Gestaltung wählen und drucken: Format, Vorlage und Farbe einstellen. Die Vorschau zeigt die erste Druckseite genau so, wie sie im PDF steht. Dann „PDF erstellen“ und in tatsächlicher Größe drucken.
Die sechs Vorlagen bestehen nur aus Farbflächen und gezeichneten Formen: Geschenkband mit Schleife, Sterne, doppelter Rahmen, Firmenkopf, Ecken und ein schlichter Farbbalken. Fremde Bilder oder Cliparts sind nicht dabei, Sie können also jeden Gutschein ohne Lizenzfragen verwenden. Ein eigenes Logo laden Sie als PNG oder JPG dazu.
Formate: DIN lang, A6, A5 und A4
Alle Formate werden auf A4-Bögen gedruckt und liegen ohne Lücke nebeneinander. So reicht ein Schnitt je Kante. Kurze Striche am Blattrand zeigen, wo geschnitten wird.
| Format | Größe | Je A4-Blatt | Passt gut zu |
|---|---|---|---|
| DIN lang | 210 × 99 mm | 3 | Umschlag DL (110 × 220 mm), Geschenk und Restaurant |
| A6 quer | 148 × 105 mm | 4 | Postkartengröße, Firmen- und Vereinsgutscheine |
| A5 quer | 210 × 148 mm | 2 | Gutscheine mit längerem Text |
| A4 quer | 297 × 210 mm | 1 | ein großer Geschenkgutschein |
Bürodrucker drucken nicht bis an den Rand. Deshalb hält der Inhalt 7 mm Abstand zur Kante, und Farbflächen am äußeren Blattrand können einen schmalen weißen Streifen behalten.
Viele Gutscheine aus einer Liste
Für Firmen, Vereine und Familienfeiern lohnt die Serie. Wählen Sie „Aus Namensliste“ und tragen Sie je Zeile einen Namen ein. Steht hinter dem Namen ein Semikolon und ein Betrag, gilt dieser Betrag für diesen Gutschein, sonst der Wert aus dem Formular. Aus Excel kopierte Spalten werden mit Tabulator erkannt; Namen mit Semikolon setzen Sie in Anführungszeichen; ein Komma trennt nicht, damit „Müller, Anna“ ein Name bleibt. CSV- und Excel-Dateien (.xlsx) lesen Sie über das Feld darunter ein. Die ersten fünf Zeilen erscheinen zur Kontrolle, fehlerhafte Beträge werden mit Zeilennummer gemeldet statt still als 0 € gedruckt.
Beispiel: Ein Café druckt 40 Gutscheine zu je 25 € im Format DIN lang mit den Codes CAFE-001 bis CAFE-040. Bei drei Gutscheinen je Blatt sind das 14 Seiten, auf der letzten stehen nur noch Nummer 040 und zwei leere Felder. Ausgestellt am 08.10.2026, steht mit der Regelfrist „Gültig bis 31.12.2029“ auf jedem Gutschein. Mit der Code-Liste (CSV) haken Sie eingelöste Nummern in Excel ab.
Codes und QR-Code: so prüfen Sie Gutscheine
Fortlaufend heißt: Präfix plus Nummer, etwa GS-001. Das reicht für Geschenke und kleine Aktionen. Wer Gutscheine verkauft, braucht mehr: Eine fortlaufende Nummer lässt sich leicht nachdrucken.
Fälschungssicher heißt: Jeder Code enthält eine Kennung der Serie, die Nummer und eine Signatur aus HMAC-SHA-256 mit einem zufälligen Schlüssel, zum Beispiel K7Q2MZ3A-007-ABCDE-FGHJK. Der Schlüssel steckt nur in der Prüfdatei, die Sie nach dem Erstellen sichern. Ohne ihn lässt sich zu einer anderen Nummer keine passende Signatur berechnen. In der Ansicht „Gutschein prüfen“ laden Sie die Prüfdatei, halten den QR-Code vor die Handykamera oder tippen den Code ab. Das Ergebnis lautet „gültig“, „schon eingelöst“ mit Uhrzeit oder „nicht gültig“. Die Einlöse-Liste bleibt im Browser dieses Geräts. Dieselbe Prüfdatei funktioniert auch im Einlass der Eintrittskarten.
Eine Grenze: Restwerte nach einer Teileinlösung vermerkt das Werkzeug nicht. Notieren Sie diese auf dem Gutschein oder in der Code-Liste.
Wie lange ist ein Gutschein gültig?
Ein Gutschein verspricht eine Leistung. Für diesen Anspruch gilt, wenn nichts anderes vereinbart ist, die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren (§ 195 BGB). Sie beginnt nach § 199 Abs. 1 BGB mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger davon weiß. Das Werkzeug rechnet deshalb so: Ausstellungsjahr plus drei, Stichtag 31. Dezember. Ein Gutschein vom 08.10.2026 bekommt „Gültig bis 31.12.2029“, einer vom 01.01.2027 „Gültig bis 31.12.2030“.
Sie können stattdessen ein eigenes Datum eintragen. Liegt es vor dem Ende der Regelfrist, zeigt das Werkzeug einen Hinweis. Ob eine kürzere Frist im Einzelfall wirksam ist, beantwortet es nicht. Diese Seite ist keine Rechtsberatung. Für Gutscheine, die Sie verkaufen, fragen Sie im Zweifel Ihre Kammer, Ihren Verband oder eine Anwältin.
Drucken und schneiden
- Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ oder „100 %“ wählen, nicht „An Seite anpassen“. Sonst verschieben sich die Schnittkanten.
- Mit Lineal und Cutter oder einer Hebelschneidemaschine entlang der Striche am Rand schneiden.
- QR-Codes nach dem Druck einmal mit dem Handy testen, besonders auf glänzendem Papier.
- Namen mit Sonderzeichen wie Ł, Ş oder Đ druckt die eingebettete Schrift korrekt. Emojis kann sie nicht darstellen; das Werkzeug meldet sie und lässt sie weg.
Passende Werkzeuge für Feste und Vereine: Tombola-Lose drucken, Urkunden erstellen und Eintrittskarten mit QR-Code.