Urkunde in drei Schritten
- Vorlage wählen: Siegerurkunde, Teilnahme, Ehrenurkunde, Sport und Turnier, Schule oder Verein. Jede Vorlage bringt einen passenden Titel und Text mit, den Sie frei ändern können. Dazu wählen Sie A4 hoch oder quer und eine Farbe für Rahmen und Titel. Für den Druck auf einem Schwarz-Weiß-Drucker gibt es eine eigene Einstellung.
- Name eintragen oder Liste laden: Für eine einzelne Urkunde tippen Sie Name, Platz und Leistung ein. Für viele Urkunden laden Sie eine Liste.
- PDF herunterladen: Die Vorschau zeigt die Seite so, wie sie gedruckt wird. Ein Klick erzeugt das PDF. Beim Drucken wählen Sie „Tatsächliche Größe“ oder „100 %“, damit der Rahmen nicht verkleinert wird.
Ein Beispiel: Der Skatclub hat seine Vereinsmeisterschaft am 12. Dezember 2026 gespielt. Jürgen Möller gewinnt mit 2.418 Punkten. In die Felder kommen „Jürgen Möller“, Platz „1“ und Leistung „2.418 Punkte“, als Veranstaltung „Vereinsmeisterschaft im Skat 2026“. Aus dem Platz „1“ macht die Urkunde „1. Platz“, und der Text lautet „zum 1. Platz bei der Vereinsmeisterschaft im Skat 2026.“ Unten stehen Ort und Datum, „Hildesheim, 12. Dezember 2026“, und eine Linie für die Unterschrift der Vorsitzenden.
Viele Urkunden aus einer Liste
Für eine Serie brauchen Sie eine Tabelle mit einer Kopfzeile und einer Zeile je Person. Die Spalten dürfen beliebig heißen. Das Werkzeug rät, welche Spalte den Namen, den Platz und die Leistung enthält, und zeigt die ersten fünf Zeilen zur Kontrolle. Stimmt die Zuordnung nicht, wählen Sie die richtige Spalte im Auswahlfeld.
Excel-Dateien im Format .xlsx lesen Sie direkt ein. CSV-Dateien dürfen Semikolon, Komma oder Tabulator als Trennzeichen haben. Steht in einer Zelle ein Semikolon, ein Anführungszeichen oder ein Zeilenumbruch, muss die Zelle in Anführungszeichen stehen, wie es RFC 4180 vorsieht. Excel macht das beim Speichern als CSV von selbst. Umlaute aus älteren Excel-Fassungen, die CSV in Windows-1252 speichern, werden erkannt.
Jede Spalte der Liste ist auch ein Platzhalter. Heißt eine Spalte „Verein“, schreiben Sie in den Text „für den {Verein}“, und auf jeder Urkunde steht der passende Verein. Fest eingebaut sind {Name}, {Platz}, {Leistung}, {Veranstaltung}, {Ort} und {Datum}. Hat Ihre Liste selbst eine Spalte „Datum“, gilt deren Wert. Ein Platzhalter, zu dem keine Spalte passt, erscheint in der Fehlerliste, bevor ein PDF entsteht. Leere Zellen meldet das Werkzeug als Hinweis mit Zeilennummer.
Datumszellen aus Excel erscheinen ausgeschrieben, etwa „14. März 2026“. Eine Zelle mit der Zahl 2026 bleibt „2026“ und wird nicht als Datum gedeutet. Text wie „03/04/1980“ übernimmt das Werkzeug unverändert, weil nicht klar ist, ob der 3. April oder der 4. März gemeint ist.
Zum Herunterladen gibt es zwei Wege. „Alle als ein PDF“ legt jede Urkunde auf eine eigene Seite, das ist der schnellste Weg zum Drucker. „ZIP mit Einzel-PDFs“ erzeugt eine Datei je Person, benannt nach dem Namen, etwa zum Verschicken per E-Mail. Kommt ein Name zweimal vor, heißt die zweite Datei „…_2.pdf“.
Siegerurkunden direkt aus dem Turnier
Wer mit dem Turnierplan oder der Skatliste ein Turnier auswertet, hat am Ende eine Rangliste. Speichern Sie sie als CSV und laden Sie sie hier: Platz, Name und Punkte landen in den passenden Spalten. Übergibt ein Werkzeug die Rangliste direkt an diese Seite, liegt sie nur im Speicher Ihres Browsers, nie in der Adresse. Beim Öffnen fragt die Seite, ob Sie die Rangliste übernehmen wollen, und löscht sie danach aus dem Speicher.
Text, Schrift, Papier
Der Name ist das Wichtigste auf einer Urkunde. Er steht groß und fett in der Mitte. Ist er zu lang für eine Zeile, verkleinert das Werkzeug die Schrift schrittweise bis 18 Punkt. Reicht das nicht, bricht es den Namen an einem Leerzeichen oder Bindestrich in zwei Zeilen um. „Maximilian-Alexander von Hohenzollern-Sigmaringen“ passt so auf jede Vorlage, ohne über den Rand zu laufen. Der Text unter dem Namen wird ebenfalls kleiner, wenn er viel Platz braucht. Wird es zu eng, kürzt das Werkzeug ihn und sagt das in einem Hinweis.
Die Schrift Liberation Sans wird in das PDF eingebettet. Damit stehen auch Namen wie „Łukasz Şahin-Đorđević“, „Ελένη“ oder „Мария“ richtig auf der Urkunde und lassen sich im PDF als Text suchen. Emoji kennt die Schrift nicht. Sie werden weggelassen, und das Werkzeug sagt Ihnen vorher, in welcher Zeile welche stehen.
Das Blatt ist A4 nach ISO 216, also 210 × 297 Millimeter. Fast jeder Bürodrucker kann nicht bis an die Papierkante drucken. Deshalb bleibt um den Rahmen ein Rand von einem Zentimeter frei.
Unterschrift und Stempel
Unten auf der Urkunde stehen Ort und Datum, darunter eine oder zwei Linien für Unterschriften. Unter jede Linie kommen Name und Funktion, zum Beispiel „Petra Lange, 1. Vorsitzende“ und „Kai Berger, Turnierleitung“. Über der Linie bleibt genug Platz zum Unterschreiben und für einen Vereinsstempel. Eine eingescannte Unterschrift baut das Werkzeug bewusst nicht ein: Eine echte Unterschrift macht eine Urkunde persönlicher.
Grenzen
Die sechs Vorlagen sind schlicht gehalten. Eigene Hintergrundbilder, frei verschiebbare Textfelder und weitere Schriften gibt es nicht. Wer eine aufwendig gestaltete Urkunde braucht, lässt sie drucken oder nimmt ein Grafikprogramm. Eine Serie umfasst höchstens 1.000 Urkunden. Für Briefe statt Urkunden nutzen Sie den Serienbrief aus Excel, für das Vereinsfest die Tombola-Lose.