Bingo-Karten in drei Schritten
- Spielart wählen: 75er oder 90er Zahlen-Bingo, oder Begriffe für ein Weihnachts-, Firmen- oder Kennenlern-Bingo.
- Anzahl und Druck festlegen: bis zu 1.000 Karten, 1, 2 oder 4 Karten je A4-Seite. Die Vorschau zeigt die erste Seite genau so, wie sie gedruckt wird.
- Spielen: In der Ansicht „Ziehen und prüfen“ ziehen Sie am Laptop oder Beamer und prüfen jede Gewinnmeldung über die Kartennummer.
75er oder 90er: die beiden Zahlen-Varianten
Für Bingo gibt es keine Norm. Es haben sich aber zwei Formen durchgesetzt, und das Werkzeug hält sich an deren übliche Regeln.
75er-Bingo ist die Form aus Nordamerika. Die Karte hat 5 × 5 Felder, die Spalten heißen B, I, N, G und O. In Spalte B stehen nur Zahlen von 1 bis 15, in I von 16 bis 30, in N von 31 bis 45, in G von 46 bis 60 und in O von 61 bis 75. Das Mittelfeld ist frei und gilt als angekreuzt. Gewonnen hat, wer eine Reihe, Spalte oder Diagonale voll hat. Weitere Muster wie „Vier Ecken“ oder „volle Karte“ legen Sie vor dem Spiel fest; die Gewinnprüfung erkennt sie.
90er-Bingo ist die Form aus Großbritannien. Die Karte hat drei Reihen und neun Spalten, jede Reihe trägt fünf Zahlen, die Karte also 15. Spalte 1 nimmt die Zahlen 1 bis 9, Spalte 2 die Zahlen 10 bis 19 und so weiter bis Spalte 9 mit 80 bis 90. Innerhalb einer Spalte stehen die Zahlen von oben nach unten aufsteigend. Übliche Gewinnstufen sind eine Reihe, zwei Reihen und die volle Karte. Das Werkzeug erzeugt die Karten in Streifen zu sechs: In den Karten 1 bis 6, 7 bis 12 usw. kommt jede Zahl von 1 bis 90 genau einmal vor. Wer einen ganzen Streifen spielt, hat bei jedem Zug eine Zahl. Manche Veranstalter teilen die Spalten etwas anders auf, etwa 1 bis 10 in der ersten Spalte; das Werkzeug nutzt die verbreitete Einteilung oben.
Bingo mit eigenen Begriffen
Für Weihnachtsfeiern, Seniorentreffs oder den Unterricht passt ein Bingo mit Wörtern. Zwei Beispiel-Listen sind dabei: Weihnachten mit 37 Begriffen und Firmenfeier mit 36 Situationen wie „Der Beamer streikt“. Sie können jede Liste ändern oder ganz eigene Begriffe eintragen, eine Zeile je Begriff. Doppelte Einträge fasst das Werkzeug zusammen und zeigt sie an. Lange Begriffe werden im Feld umbrochen und kleiner gesetzt, nie abgeschnitten, solange sie hineinpassen.
Beispiel: Ein 5 × 5-Raster mit freiem Mittelfeld braucht 24 Begriffe je Karte. Mit genau 24 Begriffen stehen auf jeder Karte dieselben Wörter, nur anders angeordnet. Bei „volle Karte“ würden dann alle gleichzeitig gewinnen. Mit der Weihnachtsliste aus 37 Begriffen fehlen auf jeder Karte 13 Begriffe, und die Karten unterscheiden sich deutlich. Empfohlen sind mindestens 36 Begriffe, also das Anderthalbfache. Für Kinder oder Menschen, die nicht mehr gut lesen, laden Sie eigene Bilder hoch.
Warum keine zwei Karten gleich sind
Jede Karte entsteht aus dem angezeigten Startwert und ihrer Nummer. Bevor eine Karte in die Serie kommt, vergleicht das Werkzeug sie mit allen vorherigen: Bei Zahlen-Bingo dürfen zwei Karten nicht dieselben Zahlen enthalten, bei Begriffs-Bingo nicht dieselbe Anordnung haben. Doppel werden verworfen und neu gezogen. Der Startwert macht die Serie wiederholbar. Mit demselben Startwert und denselben Einstellungen entstehen dieselben Karten, auch auf einem anderen Gerät. So können Sie später Karten nachdrucken oder die Gewinnprüfung am zweiten Laptop machen.
Zahlen ziehen und Gewinner prüfen
Die Ziehung nutzt crypto.getRandomValues, den Zufallsgenerator des Browsers für Sicherheitszwecke. Aus den noch nicht gezogenen Zahlen oder Begriffen wählt das Werkzeug gleichverteilt einen aus; eine Verwerfungsmethode verhindert, dass kleine Zahlen öfter kommen. Während der kurzen Anzeige ist der Knopf gesperrt, ein Doppelklick zieht also nicht zweimal. Einen Fehlzug nehmen Sie mit „Letzten Zug zurücknehmen“ zurück. Die Tafel zeigt alle gezogenen Werte, die Reihenfolge steht darunter.
Ruft jemand „Bingo“, geben Sie seine Kartennummer ein. Das Werkzeug zeigt die Karte mit markierten Feldern und nennt, was voll ist, etwa „Reihe 2“ oder „Vier Ecken“. Damit das stimmt, müssen Startwert und Einstellungen genau denen beim Druck entsprechen. Notieren Sie den Startwert, er steht auch klein unten auf jeder Karte.
Spielen Sie um Geldeinsätze, kann das ein Glücksspiel sein: Nach § 3 Abs. 1 GlüStV 2021 liegt eines vor, wenn für die Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und ganz oder überwiegend der Zufall entscheidet. Das Werkzeug ist für Spiele ohne Einsatz gedacht, etwa mit gespendeten Preisen auf der Weihnachtsfeier.
Drucken: 1, 2 oder 4 Karten je Seite
- 1 je Seite für große Schrift, etwa im Seniorentreff.
- 2 je Seite als Standard. Nach dem Druck einmal quer schneiden.
- 4 je Seite spart Papier. Beim 90er-Bingo liegen die Karten untereinander, weil sie breit sind.
Gestrichelte Linien zeigen die Schnittkanten. Zum Ankreuzen reichen Stifte; mit Spielchips oder Knöpfen lassen sich die Karten mehrmals verwenden. Die Kartenliste als CSV hilft bei vielen Karten, falls Sie ohne Laptop prüfen wollen. Passend zur Feier: Tombola-Lose drucken, Wichteln auslosen und Urkunden für die Gewinner.