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Büro & Rechnung

Lieferschein erstellen

Erstellt einen Lieferschein als PDF mit Positionen, Mengen, Bezug auf Bestellung und Empfangsbestätigung, wahlweise ohne Preise, oder einen leeren Vordruck zum Ausfüllen von Hand; alles läuft im Browser ohne Upload.

Von Marvin Mörsberger Zuletzt geprüft: 08.10.2026 Grundlage: § 147 AO Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen Läuft in Ihrem Browser, ohne Upload

Gelieferte Positionen

Übernehmen Sie Positionen aus einer Angebotsdatei oder fügen Sie eine Liste aus Excel ein.

Position 1
Position 2
Position 3
Lieferschein LS-2026-0815
3 Positionen

6 Stk. · 2,5 l

Vorschau

Lieferschein in drei Schritten

Ein Lieferschein begleitet die Ware und sagt dem Empfänger, was in der Sendung steckt. Mit diesem Werkzeug entsteht er direkt im Browser.

  1. Absender und Empfänger: Tragen Sie Ihren Firmennamen, die Anschrift des Kunden und, falls die Ware an einen anderen Ort geht, die Lieferanschrift ein. Dazu kommen Lieferscheinnummer, Datum und die Bestellnummer des Kunden.
  2. Positionen: Je Position Bezeichnung, Menge und Einheit, auf Wunsch Artikelnummer und Einzelpreis. Haben Sie vorher mit Angebot erstellen ein Angebot geschrieben und als Datei gespeichert, laden Sie diese Datei. Die Positionen und Mengen werden übernommen. Eine Liste aus Excel kopieren Sie mit „Liste einfügen“ hinein.
  3. Versand und Empfang: Packstücke, Gewicht und Versandart sind optional. Die Empfangsbestätigung am Ende hat Felder für Datum, Namen und Unterschrift.

Rechts sehen Sie die fertige Seite. Bei langen Listen bricht das Werkzeug auf weitere Seiten um, wiederholt den Tabellenkopf und schreibt „Seite 1 von 2“ in jede Fußzeile. Mit Preisen steht unten auf jeder Seite der Übertrag, oben auf der nächsten Seite „Übertrag von Seite 1“.

Wer lieber von Hand schreibt, lädt den Blanko-Vordruck: eine Seite mit Kopf, 18 nummerierten Zeilen und Empfangsbestätigung. Haben Sie Ihren Firmennamen schon eingetragen, steht er oben rechts auf dem Vordruck.

Pflichtangaben und übliche Angaben

Für Lieferscheine gibt es keine Formvorschrift. Das Handelsgesetzbuch und das Umsatzsteuergesetz regeln Rechnungen, nicht Lieferscheine. Damit der Lieferschein seinen Zweck erfüllt, enthält er üblicherweise:

AngabeWozu
Lieferant und EmpfängerWer liefert an wen, bei abweichender Lieferanschrift beide Adressen
Lieferscheinnummer und DatumDamit Rechnung und Lieferung später zusammenfinden
Bestell- oder Auftragsnummer des KundenFür die Wareneingangsprüfung beim Kunden
Positionen mit Menge und EinheitWas genau geliefert wurde, auch bei Teillieferungen
EmpfangsbestätigungBeleg, dass und wann die Ware übergeben wurde

Beispiel: Ein Holzbaubetrieb liefert einer Gärtnerei 4 Pflanzkästen, 2 Rankgitter und 2,5 Liter Lasur zur Bestellung B-4711. Der Lieferschein LS-2026-0815 listet die drei Positionen ohne Preise. Der Fahrer lässt sich die Übernahme auf dem Ausdruck quittieren. Die Rechnung folgt später und nennt die Lieferscheinnummer. Mit Preisen ergäbe sich ein Warenwert von 4 × 89,00 € + 2 × 45,50 € + 2,5 × 18,00 € = 492,00 € netto.

Lieferschein, Rechnung, Packliste

Die Rechnung fordert Geld und braucht die Pflichtangaben aus § 14 Abs. 4 UStG, etwa Steuernummer, Steuerbetrag und fortlaufende Rechnungsnummer. Der Lieferschein belegt die Übergabe der Ware. Die Packliste beschreibt, was in welchem Paket liegt, und ist oft ein Lieferschein ohne Preise. Ein Lieferschein mit Preisen wird nicht dadurch zur Rechnung. Das Werkzeug setzt deshalb unter den Warenwert den Hinweis „Dieser Lieferschein ist keine Rechnung“, den Sie ändern können. Die Rechnung schreiben Sie mit dem Rechnungsgenerator, eine einfache Zahlungsbestätigung mit Quittung als PDF.

Typische Fehler

  • Die Bestellnummer des Kunden fehlt. Größere Kunden buchen den Wareneingang nur mit dieser Nummer.
  • Teillieferungen ohne Hinweis. Schreiben Sie in die Bemerkung, dass der Rest folgt, und vergeben Sie für jede Teillieferung eine eigene Lieferscheinnummer.
  • Die Empfangsbestätigung wird nicht unterschrieben zurückgenommen. Ohne Unterschrift fehlt im Streit der Beleg für die Übergabe.

Aufbewahrung

§ 147 Abs. 3 AO regelt Lieferscheine inzwischen ausdrücklich. Ist ein Lieferschein kein Buchungsbeleg, endet seine Aufbewahrungsfrist beim Empfänger mit dem Erhalt der Rechnung und beim Absender mit dem Versand der Rechnung. Dient der Lieferschein dagegen als Buchungsbeleg, etwa weil die Rechnung auf ihn verweist und die Mengen nur dort stehen, gelten acht Jahre. Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres.

Grenzen

Das Werkzeug speichert nichts. Wenn Sie den Lieferschein später ändern wollen, lassen Sie die Seite offen oder füllen ihn neu aus. Versandetiketten mit SSCC-Nummer erzeugt es nicht. Für Adressetiketten nutzen Sie Etiketten drucken. Buchstaben außerhalb des westeuropäischen Zeichensatzes, etwa ł oder ş, schreibt das PDF ohne Akzent (l, s).

Häufige Fragen

Muss ein Lieferschein Preise enthalten?

Nein. Preise sind freiwillig. Viele Betriebe lassen sie weg, damit der Lieferschein auch als Packliste dient und Lagerpersonal keine Konditionen sieht.

Ist ein Lieferschein Pflicht?

Ein Gesetz, das allgemein einen Lieferschein verlangt, gibt es nicht. Er ist aber üblich, weil er die Übergabe belegt, und viele Kunden verlangen ihn für ihre Wareneingangskontrolle.

Wie lange muss ich Lieferscheine aufbewahren?

Ist der Lieferschein kein Buchungsbeleg, endet die Aufbewahrungsfrist nach § 147 Abs. 3 AO mit dem Erhalt oder Versand der Rechnung. Dient er als Buchungsbeleg, gelten acht Jahre.

Kann ein Lieferschein die Rechnung ersetzen?

Nur wenn er alle Pflichtangaben einer Rechnung nach § 14 Abs. 4 UStG enthält. Ein normaler Lieferschein ohne Steuernummer, Steuerbetrag und Rechnungsnummer ist keine Rechnung.

Werden meine Kundendaten gespeichert?

Nein. Das PDF entsteht in Ihrem Browser. Kundendaten und Positionen werden weder übertragen noch gespeichert. Eine Angebotsdatei, die Sie laden, liest nur Ihr Browser.

Quellen

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